Dabei müsste die Debatte, die hier gerade geführt wird, nicht „Pro“ oder „Contra“ Kahlfeldt angelegt sein. Weil zu ihrer Eignung für dieses Amt eigentlich noch nicht viel zu sagen ist. Man kann nur Hochrechnungen anstellen anhand dessen, was sie als oft für Privatleute bauende Architektin und als Mitglied diverser öffentlicher Kommissionen, wie der, die den Wiederaufbau des Humboldt-Forums plante oder die neue „Altstadt“ in Frankfurt am Main, bereits realisiert hat. Viel dringender sollte man sich der inhaltlichen Frage widmen, wie diese Stadt in der nahen Zukunft aussehen soll. Man hat jetzt eine Chance, in Berlin visionär zu zeigen, wie eine soziale, nachhaltig geplante und offene Stadt aussehen kann.
Architektur-Debatte: Das neue Berlin
Kahlfeldt-Debatte: Es geht um mehr als Häuser bauen. Berlin braucht Strahlkraft
Die Personalie Petra Kahlfeldt wird derzeit vor allem unter den Stichpunkten „Pro“ oder „Contra“ verhandelt. Dabei geht es um viel mehr, sagt unsere Autorin.
Laura Helena Wurth
5 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Durch Algorithmen und regelmäßige digitale Umfragen hat Francesca Bria den Bürgerinnen und Bürgern Barcelonas die Hoheit über ihre Daten wiedergegeben.
© Imago
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*