Fußfesseln für islamistische Gefährder, schärfere Sicherheitsgesetze und eine neue Integrationsdebatte: Das sind die Konsequenzen, die Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) fordert. Auf Fragen der Berliner Zeitung kritisierte er zudem die Berliner Linke, das eigentliche Problem nicht konkret genug zu benennen, und erklärte, warum der mutmaßliche Attentäter nicht hätte abgeschoben werden können.
Deutschland müsse den Umgang mit bekannten islamistischen Gefährdern grundsätzlich überdenken, sagte Wegner. Es sei „schlicht nicht möglich“, alle Gefährder rund um die Uhr zu überwachen. Deshalb brauche es neue Instrumente.
CSD-Terror
Kai Wegner über den Anschlag auf den CSD: „Berlin ist eine sichere Stadt“
Nach dem CSD-Anschlag fordert Berlins Bürgermeister Fußfesseln für Gefährder. Außerdem findet Wegner deutliche Worte zur Berliner Linken und zur Ausweisungsforderung vieler Bürger.
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Regierender Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, sitzt in der Senatspressekonferenz.
© M. Popow/Imago
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