Manchmal reicht ein einziger Name, um zwei Welten kurzzuschließen, die erst mal nicht so viel miteinander zu tun haben. Hier Paul Kalkbrenner, der Ost-Berliner Techno-Titan, der mit stoischer Miene, Fußballtrikot und Laptop die Waldbühne zum Kochen bringt. Dort Madonna, die Pop-Übermutter aus Michigan, seit über 40 Jahren im Geschäft und immer noch fest entschlossen, niemandem (außer sich selbst) einen Gefallen zu tun. Und mittendrin, plötzlich auf den aktuellen Alben beider Tanzbodenkünstler verewigt: Stromae.
Der Belgier, bürgerlich Paul Van Haver, Newbeat-Protagonist und Auteur eines feinen global inspirierten Pop, hat gerade eine Art Nebenkarriere als gefragter Gastsänger gestartet. Gerade erst durfte er der Schwedin Tove Lo auf „Des fleurs“ seine Stimme leihen, aber schon im August 2025 tauchte er bei Paul Kalkbrenner auf. Und jetzt also auch bei Madonna auf dem frisch gepressten „Confessions II“. Wer sich fragt, was diese beiden Konstellationen gemeinsam haben, außer eben diesem einen Feature-Gast: mehr, als man zunächst denkt. Und das liegt nicht nur an der Liebe zum Schwofen.
Pop
Paul Kalkbrenner und Madonna: Das haben der Lichtenberger und die Queen of Pop plötzlich gemeinsam
Der Lichtenberger Techno-Produzent und die Gottmutter des Pop – eigentlich zwei Welten. Und doch verbindet die beiden Tanzbodenkünstler gerade etwas Überraschendes.
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Paul Kalkbrenner und Madonna: Sie finden denselben Typen gut.
© Fotoillustration: Berliner Zeitung am Wochenende. Fotos: Imago
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