Aufstiegs-Hinspiel

Kampf um die 3. Liga: Lok Leipzig droht das erneute Scheitern

Der 1. FC Lokomotive Leipzig hat das Aufstiegs-Hinspiel zur 3. Liga gegen die Würzburger Kickers verloren. Nur vor der Pause hielten die Sachsen gut mit.

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Alexander Siebeck (r., hier gegen Liam Omore) zog mit Lok. Leipzig gegen die Würzburger Kickers den Kürzeren.

Alexander Siebeck (r., hier gegen Liam Omore) zog mit Lok. Leipzig gegen die Würzburger Kickers den Kürzeren.

© IMAGO/PICTURE POINT/ Sven Sonntag

Das, was am 1. Juni vergangenen Jahres passierte, hätte so manchen Verein sportlich zusammenbrechen lassen können. Mit großen Hoffnungen war der 1. FC Lokomotive Leipzig zum Rückspiel der Aufstiegsrelegation in die 3. Liga nach Havelse gereist. Der gastgebende TSV hatte ein paar Tage zuvor ein Remis im Bruno-Plache-Stadion erkämpft und setzte sich an diesem Tag mit 3:0 nach Verlängerung gegen die Sachsen durch. Die Hoffnungen auf den Aufstieg, der große Traum von der Rückkehr in den Profifußball war innerhalb von einer halben Stunde zunichte gemacht worden.

Es hat in diversen Ligen im In- und Ausland schon manches Team gegeben, das sich danach personell in alle Himmelsrichtungen dividierte und in der darauffolgenden Saison noch nicht einmal in die Nähe einer solch großen Chance kam. In Leipzig lief alles ganz anders. Mit Andreas Naumann, Tobias Dombrowa, Lukas Wilton, Farid Abderrahmane, Alexander Siebeck und Dorian Cevis standen am Donnerstag im Spiel gegen die Würzburger Kickers gleich sechs Spieler in der Startformation, die auch beim Drama von Havelse von Beginn an auf dem Rasen mitgewirkt hatten.

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