Sie ist abgetaucht in eine andere Welt, nicht erreichbar seit dem Moment, als sie sich diese Brille aufgesetzt hat, die sie aussehen lässt wie eine Taucherin. Nur dass sie nicht hindurchschauen kann, sie allein die Fische sieht und das Korallenriff, vor dem die Tiere auf- und abtanzen, in einer virtuellen Realität, projiziert in diese VR-Brille. „Ach, das ist ja herrlich“, sagt die Frau, weißes Haar, vielleicht Anfang, Mitte 80. Ihren Rollstuhl hat sie auf das Fenster am Ende des Flurs ausgerichtet. Draußen vor dem Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin-Mitte ziehen Wolken auf. Für die Frau mit Brille schimmert im Meer die Sonne der Karibik.
Gesundheit
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Oberärztin Eva Brandl vom Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus testet mit einer Probandin eine VR-Brille.
© Markus Wächter/Berliner Zeitung
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