Es waren Szenen, bei denen jeder Paartherapeut kapituliert hätte. Am Montag stellte Kanzler Olaf Scholz die Vertrauensfrage: endlich Klarheit! Doch statt nach vorne zu blicken, nutzte Scholz die Gelegenheit für die nächste Abrechnung mit seiner zerbrochenen Koalition. Besonders die FDP verteufelte er: mangelnde „sittliche Reife“, wochenlange Sabotage der Ampel. Er selbst? Unschuldig. Gewissenhaft. Bemüht. Der große Vermittler, der die Koalition trotz aller Widerstände zu Ergebnissen führen wollte – unter angeblich immensem Kraftaufwand. Aus Scholz’ Mund strömte eine Parallelwelt.
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Neuwahlen
Kanzler skrupellos: Scholz ätzt vor Vertrauensfrage gegen alle – und findet nicht einen Fehler bei sich
Abrechnung statt Abschied, Populismus ohne Grenzen und die Frage: Hat Olaf Scholz eigentlich irgendwas gelernt? Ein Blick ins SPD-Wahlprogramm zeigt: Nein. Ein Kommentar.
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Olaf Scholz’ letzte Momente als Kanzler. Am Montag stellte er die Vertrauensfrage.
© Bernd Elmenthaler/imago
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