Karl Marx verschwindet für eine halbe Stunde

BLZ
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Foto: Ein Stück Karl-Marx-Allee wurde am Freitag eine halbe Stunde lang zur "Straße der friedlichen Revolution". Mitglieder der Vereinigung der Opfer des Stalinismus überklebten am Strausberger Platz ein Straßenschild und forderten die Umbenennung der Straße. Eigentlich wollten sie alle Schilder bis zum Frankfurter Tor überkleben. Das untersagte die Polizei. In Deutschland existierten 20 Jahre nach dem Mauerfall 550 Straßen, die nach Karl Marx benannt sind, so die Protestler. An die friedliche Revolution in der DDR im Herbst 1989 erinnere dagegen in Berlin keine Straße. Man wolle ein Zeichen setzen, auch wenn man die tatsächliche Umbenennung für "nicht so realistisch" halte. Unterstützung in Sachen Umbenennung kommt von der Friedrichshain-Kreuzberger CDU-Fraktion, die am Montag beraten will, ob sie einen Antrag in die BVV einbringt.

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