Am 29. August 1991 begann in der kasachischen Steppe ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte Zentralasiens: eine Zeit ohne Atomwaffen. Mit der Schließung des Semipalatinsk-Testgeländes wurde ausgerechnet dort, wo jahrzehntelang Atomwaffen getestet worden waren, ein Zeichen für Abrüstung und Frieden gesetzt. Mehr als drei Jahrzehnte später steht die Region erneut an einem Wendepunkt: Uranexport, Kernenergie, Energiesicherheit und internationale Zusammenarbeit gewinnen eine neue geopolitische Bedeutung.
Zentralasien
Kasachstan: Vom einstigen Atomtestgebiet zur nuklearen Energiemacht Zentralasiens
Nach dem Ende der Atomwaffen in Semipalatinsk vor 35 Jahren setzt Kasachstan auf Kernenergie, Uranexport und internationale Energiezusammenarbeit.
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Kasachstans Wirtschaft ist hungrig auf billige Energie – Rosatom baut neue Kernreaktoren wie hier in Belarus.
© Victor Lisitsyn/Imago
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