Kassenverband Bayern rät Ärzten von Anschaffung der nötigen Lesegeräte ab

Gesundheitskarte unerwünscht

Daniel Baumann
1 Min

BERLIN. Einen Tag nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke in den Kartenlesegeräten für die elektronische Gesundheitskarte hat die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) ihren Mitgliedern empfohlen, vorerst keine Kartenlesegeräte anzuschaffen. "Ärzte sind keine Versuchskaninchen", teilte die Vereinigung mit. Solange die Technologie nicht ausgereift sei, könne die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte nicht fortgesetzt werden. Die KVB sagte alle ab heute geplanten Informationsveranstaltungen zu der neuen Technologie kurzfristig ab. Damit gerät die Einführung der Gesundheitskarte erneut ins Stocken. Ob weitere Kassenärztliche Vereinigungen dem Beispiel Bayerns folgen werden, war gestern noch offen. Für die Kassenärztliche Vereinigung Berlin stellt sich die Frage nach Angaben einer Sprecherin derzeit nicht. (db.)

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