Als wir uns mit Katerina Poladjan treffen, fegt der Wind über den Vorplatz der Neuen Nationalgalerie. Die sommerliche Heiterkeit mit Skatern und Musik scheint so fern wie die Stadt, in der ihr jüngster Roman spielt: Rom. Wir haben für die Verabredung keinen Ort gefunden, wo Berlin italienisch aussehen könnte. Hier jedenfalls fühlt die Schriftstellerin sich wohl. Wenn man das Buch liest, merkt man auch, dass es eher ein imaginäres, ein gefühltes Rom ist, von dem sie erzählt.
Großer Preis des Deutschen Literaturfonds
Schriftstellerin Katerina Poladjan: Erinnerung kann trügerisch sein
Sie war sechs Jahre alt, als ihre Eltern mit ihr die Sowjetunion verließen. Poladjan schreibt von Sehnsuchtsorten und Schmerzpunkten des Ostens und des Westens. Eine Begegnung.
10 Min
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Die Schriftstellerin Katerina Poladjan bei unserem Treffen in Berlin
© Thomas Meyer/Ostkreuz
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