Wenn am 12. April die polnische Journalistin und Frauenrechtlerin Klementyna Suchanow mit dem Friedenspreis Dresden ausgezeichnet wird, tanzt Katja Erfurth im künstlerischen Begleitprogramm zwei Soli. Nun wieder, und zu eben diesem besonderen Anlass, auf die Bühne der Semperoper zurückzukehren, wo sie einst als Tänzerin engagiert war, bedeutet Katja Erfurth viel. Nicht Kreise schließen sich, meint sie, weil das etwas zu Endgültiges sei, aber Wege und Ideen kreuzen sich hier: der Kampf für Frauenrechte und Meinungsfreiheit und der Kampf für ein selbstbestimmtes Handeln als Mensch und Künstlerin.
Ausnahmetänzerin
Von Palucca geprägt, von Maxi Wander inspiriert: Wer ist Katja Erfurth?
Zwischen Körper und Wort, Bewegung und Erinnerung: Katja Erfurth hat ihren Weg von der Tänzerin zur Choreografin als mutige, moderne Selbstbefragung gestaltet.
Ralf Stabel
8 Min
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Katja Erfurth im Societaetstheater Dresden
© Daniel Scholz/Sodeutsc
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