Nur wie geht das in einer Stadt, die die Currywurst (prinzipiell eine billige Bratwurst mit Zuckersoße und staubigem Pulver) in 784 Jahren Stadtgeschichte als einziges kulinarisches Aushängeschild hervorgebracht hat? Die Berliner Zeitung am Wochenende wollte also wissen: Wie geht es den Leuten dort, wo Currywurst nicht bei Hipstern Sodbrennen und Völlegefühl verursacht, sondern als „Kraftriegel der Arbeitnehmer“ gilt und noch täglich als vollwertige Mahlzeit gegessen wird?
Food-Tipps am Wochenende
Kein Blattgold, keine Hipster! In Marzahn gibt es eine ganz normale Currywurst
In 784 Jahren hat Berlin nur ein eigenes Gericht erfunden: die Currywurst. Wir gehen dahin, wo dieses Gericht noch mit aller Ernsthaftigkeit gegessen wird.
Jesko zu Dohna
Jacques Ritzel
3 Min
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Edler geht es nicht: Der heiße Sechszylinder des Jaguar XJ6 des Autors wärmt die Wurst von unten.
© Berliner Zeitung
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