Aufgrund der Warnmeldungen des Bundesgesundheitsministeriums vor dioxinverseuchten Lebensmitteln beschlagnahmten Berliner Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämter in den vergangenen Tagen 30 000 Eier, Geflügel, Fleisch, Milchprodukte und Fertiggerichte belgischer Herkunft. 2 400 Betriebe wurden überprüft, darunter Speiseeishersteller, Großhändler, Filialketten, Kaufhäuser, Großküchen, Imbisse und Bäckereien. 24 Proben wurden an das Institut für Lebensmittel, Arzneimittel und Tierseuchen geschickt. Sechs Ergebnisse liegen vor. "In keinem Fall wurde der von der WHO genannte Dioxinwert überschritten", sagt Christoph Abele, Sprecher der Senatsgesundheitsverwaltung. Die Waren können die Besitzer nach Belgien zurückschicken oder in der Tierkörperbeseitigungsanlage verbrennen lassen. Die Asche wird in der Müllverbrennungsanlage entsorgt. (juli.)
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