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BLZ
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La StampaWer ist dieser George W. Bush wirklich, den die Republikaner nominiert haben, damit er das Weiße Haus von dem Besetzer Bill Clinton befreit? Ist er nur der zynische Gouverneur aus Texas, der bei den Exekutionen den Handlanger des Todes gibt? Oder ist er vielleicht nur der moderate Erbe von Ronald Reagan, der den amerikanischen Traum vom Wohlstand auch den Zurückgebliebenen und bislang Ausgeschlossenen ermöglichen will? Die Versammlung von Philadelphia hat dieses Rätsel nicht gelöst.Den Kampf um die politische Mitte in den USA kommentiert die Süddeutsche ZeitungWas Europäer an Bush mitunter stört, nämlich dass er so starr die Todesstrafe verteidigt und eine Einschränkung des Waffentragens ablehnt, erfährt in den USA eine andere Bewertung. In diesen Fragen liegt Bush im amerikanischen Mainstream. Und in dieser Mitte werden bei dieser wie bei allen anderen Wahlen entscheidende Stimmen gewonnen. Schon dies macht starke Schwankungen der Politik nach einem Machtwechsel unwahrscheinlich. Clinton hatte sich stark zur Mitte hin orientiert und seine Partei eigens mit dem Etikett New Democrats behaftet. George Bush versucht nun Ähnliches, auch der Begriff New Republicans ist schon gefallen. Aber ob im neuen Schlauch auch wirklich neuer Wein enthalten ist, das muss sich erst noch zeigen.Über den US-Wahlkampf schreibt das niederländische Blatt de VolkskrantDer Wahlausgang ist ungewiss. Aber ob es nun der brave, etwas blass wirkende Al Gore wird oder das Wölfchen im Schafspelz Bush - man wird sich regelmäßig noch mit Wehmut nach dem verflixten Clinton sehnen. Er hat es geschafft, die USA zu einer Supermacht mit einem menschlichen Gesicht zu machen.

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