Punkt 10.15 Uhr reißt der Streik den BER noch einmal aus seiner Stille. Verdi-Beschäftigte ziehen mit Fahnen und Trillerpfeifen durch das Terminal, fahren die Rolltreppen zu den Abflugschaltern hinauf und machen Krach für mehr Geld. Es ist der lauteste Moment dieses Tages. Kurz darauf kippt die Szene wieder ins Gegenteil: Stille. Keine regulären Flüge, kaum Reisende, wenig Kundschaft. Zurück bleiben Beschäftigte, die nicht streiken, ihre Läden geöffnet haben – und nun in einem Flughafen arbeiten, der plötzlich wieder wirkt wie zu Corona-Zeiten.
Streik
Keine Flüge, keine Kunden, keine Eile: Streiktag macht BER zum Lost Place
Flugzeuge bleiben am Boden, die Hallen sind still. Der BER wirkt einen Tag wie zu Corona-Zeiten. Was macht das mit denen, die trotzdem arbeiten müssen?
8 Min
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Ein Bäcker ohne Warteschlange
© André Beinke/Berliner Zeitung
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