Würde es nach der Linken gehen, gäbe es statt Kurzstreckenflügen nur noch die Bahn. Der SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach nannte diese Forderung seines möglichen Koalitionspartners im Podcast „Berlin Playbook“ von Politico „fatal“. Rund 450 Flüge pro Woche würden dadurch am BER wegfallen, Berlin von wichtigen internationalen Drehkreuzen abgeschnitten werden. „Das macht den Hauptstadtflughafen platt“, sagte Krach.
Trotz der deutlichen Kritik schloss der SPD-Spitzenkandidat eine Koalition mit der Linken nach der Abgeordnetenhauswahl nicht aus. Zudem sehe er die harte Abgrenzung des CDU-Spitzenkandidaten Stefan Evers zur Linkspartei kritisch. „Ich halte diese krasse Polarisierung von beiden Seiten für gefährlich“, erklärte Krach im Podcast. Der Kurzstreckenflug in den Wahlprogrammen
Wahlkampf
Keine Kurzstreckenflüge: Mit der Linken gibt es nur noch Bahn, mit der SPD aber auch
Im Podcast nannte Berlins SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach die Linke-Forderung nach einem Kurzstreckenflugverbot „fatal“ – koalieren würde er mit der Partei trotzdem.
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Heidi Reichinnek, Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke, spricht bei einer Pressekonferenz.
© Lilli Förter/dpa
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