Man liebt es oder man hasst es – in Berlin passt dieses Sprichwort gut auf eine aktuelle politische Maßnahme. Kaum ein Thema teilt die Berliner Kieze derzeit wie die Kiezblöcke und die Poller, die mit ihnen in die Nachbarschaften einziehen. Im Komponistenviertel in Pankow ist es nicht anders. Die einen beklagen, ihre Nachbarschaft würde durch die Grünen und ihre Verkehrspolitik ruiniert werden. Die anderen freuen sich über ruhige Straßen und mehr Platz, um das Fahrrad abzustellen.
Im Dezember schloss der Feinkostladen Fassgold Berlin nach 16 Jahren im Kiez. Die Besitzerin sagt, ihr fehle die Kundschaft, die mit dem Auto zu ihr käme. Die Stammgäste sagen, sie kämen nicht mehr von einer Ecke zur anderen in der Nachbarschaft mit dem Auto. Taxis würden nicht mehr in den Kiez fahren wollen und Besuch gäbe es auch seltener als früher.
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Verkehr
Kiezblock im Komponistenviertel: „Das Hauptproblem ist die Berliner Allee“
Im Komponistenviertel in Pankow sind sich die Bewohner uneins bezüglich des Kiezblocks. Ein Gewerbetreibender sieht das Problem außerhalb des Kiezes.
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Der Kiezblock im Komponistenviertel in Pankow teilt die Nachbarschaft und die Gemüter der Anwohner.
© Markus Wächter/Berliner Zeitung
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