Im Ausland zu leben, zu arbeiten oder zu studieren, ist ein Traum vieler junger Leute in Deutschland. Claudia-Jeannine Sieber hat sich diesen Traum verwirklicht. Sie arbeitete bis Juli als Au-Pair in Neapel und wollte danach in der süditalienischen Stadt studieren. Die Eltern wollten sie finanziell unterstützen und ihr das staatliche Kindergeld überweisen. Inklusive Studienvorbereitung stand es der Tochter noch für fünf Monate zu, dann wäre sie 25 Jahre alt und der Anspruch würde erlöschen.Die Eltern zahlten erst einmal aus eigener Tasche. Vater Sieber beantragte Ende 2008 das Kindergeld rückwirkend ab August. Und übte sich erstmal in Geduld. Nachdem er jedoch einige Male erfolglos mit der Kindergeldstelle in Kontakt getreten war, um sich über den Stand der Bearbeitung seines Antrages zu informieren, wandte er sich hilfesuchend an die Ombudsredaktion.Schon nach einer ersten Kontaktaufnahme, begann sich eine Lösung abzuzeichnen. Auf einmal ging es recht schnell und der Antrag wurde bestätigt. Mit einer Entschuldigung für die lange Bearbeitungsdauer wurde das Geld Mitte April angewiesen und Familie Sieber freut sich über die verzögerte Geldspritze. Nun können sie ihrer Tochter bei der Finanzierung des Führerscheins behilflich sein und hoffen bloß, dass sie gut mit dem rasanten Fahrstil der Italiener zurechtkommt. (xnl.)
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