„Am Fenster, vorm Mont Klamott, aufm blauen Planet, fühlte man wie nie zuvor die Zeit, die nie vergeht. Man war Meister aller Klassen, König der Welt, Clown in einem Zirkus, Hofnarr oder Held.“ Der Dessauer Entertainer Frank Hardy hat für seinen Hit „Im Osten geboren“ einfach knapp drei Dutzend Ostrock-Titel aneinandergereiht und im Nachfolge-Stück „Wilde Zeit“ das Motto fortgesetzt: „Sagte mal ein Dichter, wer die Rose ehrt, lass Deinen Drachen steigen, auch wenn der Himmel schweigt.“
Als Warm-Upper eröffnet Hardy den zweiten Festivaltag, aber das zweite „Klassentreffen der Ostmusik“ bietet zum Glück weit mehr als nur verklärte Erinnerungen an die „wilde Jugend“ zu DDR-Zeiten.
Festival
„Klassentreffen der Ostmusik“: Bei „Born In The GDR“ tanzen die Skelette
Das zweite Treffen in Neuruppin war ein voller Erfolg. Ältere Bands zeigten standhaften Blues und Soul, jüngere bewiesen, dass es nach 1989 weiterging.
6 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Die Skeptiker beim 2. „Klassentreffen der Ostmusik“ in Neuruppin
© Markus Wächter/Berliner Zeitung
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*