An der Kundgebung in einem Park neben dem Wirtschafts- und Klimaschutzministerium zwei Tage vor einer geplanten Klausur der Ampel-Regierung nahmen nach Polizeiangaben mehrere tausend Menschen teil. Die Veranstalter sprachen von 18.000 Menschen. Anschließend zogen die Demonstranten durch das Regierungsviertel.
Die Demo von Fridays for Future beginnt in Berlin am 3. März um 12 Uhr am Invalidenpark, wie die Organisation in einer Pressemitteilung schreibt. Auf folgenden Straßen kommt es nach Angaben der Polizei zu Verkehrsbeeinträchtigungen:
Die Route der Klimastreik-Demo in Berlin
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Laut Angaben der Polizei Berlin geht die Veranstaltung bis 17 Uhr. Offenbar ist geplant, gegen Ende der Demonstration, wieder zum Ausgangspunkt Invalidenpark zurückzukehren.
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Warnstreiks: Das wird gefordert
Die Aktivistinnen und Aktivisten sowie die Gewerkschaft fordern die Einhaltung der Klimaschutzziele sowie mehr Investitionen in den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Verdi setzt sich im Rahmen des Klimastreiks für bessere Arbeitsbedingungen im ÖPNV, mehr Personal sowie den Ausbau der Streckennetze ein.
„Damit emissionsarmer Verkehr endlich zuverlässig und bezahlbar wird, werden massive Investitionen in den ÖPNV benötigt“, teilte Verdi am Donnerstag mit. Die Gewerkschaft ruft im Rahmen des Tarifstreits im öffentlichen Dienst in sechs Bundesländern und einigen Städten zu ganztägigen Warnstreiks im ÖPNV auf.
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Auch Fridays for Future fordert eine schnellere Verkehrswende. „Statt weiter Autobahnen auszubauen, muss die Bundesregierung jetzt massiv in den ÖPNV investieren, damit dieser so schnell wie möglich ausgebaut und bezahlbar für alle werden kann“, teilte Darya Sotoodeh, Sprecherin von Fridays for Future Berlin, mit. Am Freitag soll es außerdem in zahlreichen anderen deutschen Städten zeitgleich zu Protesten kommen.
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