65 Jahre Mauerbau

Klöckner im Stasi-Gefängnis: „Deutschland sei einer Diktatur nah – das ist absurd“

Bundestagspräsidentin Klöckner nennt DDR-Vergleiche zur heutigen Lage absurd. In Hohenschönhausen übergab die SED-Opferbeauftragte ihren Bericht.

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Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (l.) geht mit der SED-Opferbeauftragten Evelyn Zupke durch den Zellentrakt der Gedenkstätte Hohenschönhausen – das frühere Stasi-Gefängnis.

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (l.) geht mit der SED-Opferbeauftragten Evelyn Zupke durch den Zellentrakt der Gedenkstätte Hohenschönhausen – das frühere Stasi-Gefängnis.

© Christian Ditsch/IMAGO

Es ist ein Ort, an dem die DDR ihre Kritiker brach. Im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen hat Bundestagspräsidentin Julia Klöckner am Mittwoch deutliche Worte gefunden – gegen alle, die Deutschland heute in die Nähe einer Diktatur rücken.

„Wenn heute davon gesprochen wird, es gebe keine Meinungsfreiheit, Deutschland sei einer Diktatur nah, und solche Sachen, die man im Internet findet – das ist absurd, wenn man sich auch anschaut, was man in der DDR erlebt hat“, sagte die CDU-Politikerin nach einem Rundgang durch die Gedenkstätte in Lichtenberg.

Der Besuch des Bundestagspräsidiums fiel bewusst in die Wochen vor dem 65. Jahrestag des Mauerbaus am 13. August. Wer in der DDR Kritik äußerte, bekam die volle Härte des Regimes zu spüren, rief Klöckner in Erinnerung.

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