Bauarbeiten

Köpenick muss länger auf die Tram warten – Altstadt-Baustelle dauert bis 2028

Die Geduld der Köpenicker wird weiter strapaziert: Die Bauarbeiten von BVG und Wasserbetrieben dauern voraussichtlich ein halbes Jahr länger. Es werden nicht die letzten sein.

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Köpenick bleibt eine Dauerbaustelle.

Köpenick bleibt eine Dauerbaustelle.

© Maurizio Gambarini/imago

Die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs in Köpenick werden auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Denn die Bauarbeiten in der Altstadt werden länger dauern, als bisher geplant. Das bedeutet, dass vermutlich erst im Frühjahr 2028 wieder  Straßenbahnen durch die Altstadt rollen. Derzeit sind Nutzer vieler Linien der Straßenbahn auf einen Bus des Schienenersatzverkehrs angewiesen, der am Schlossplatz beginnt und nach mehreren Stopps am S-Bahnhof Köpenick endet.

Seit Februar des vergangenen Jahres werden in der Altstadt die Straßenbahngleise und die Versorgungsleitungen der Berliner Wasserbetriebe erneuert. Ursprünglich sollten die Arbeiten im September 2027 abgeschlossen sein, Straßenbahnen wieder durchgehend fahren.

Grund für die Verzögerungen bei der Fertigstellung seien unter anderem die Auswirkungen eines langen und strengen Winters, heißt es auf Nachfrage bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Bei Frost könnten Erdarbeiten sowie Asphalt- und Betonarbeiten nicht oder nur eingeschränkt ausgeführt werden, teilte eine BVG-Sprecherin mit. Dadurch sei es zu Verzögerungen gekommen.

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