Kommentar

Kommunisten und Antisemiten: Elif Eralp und die Linke sind eben traditionsbewusst

Die Medien drücken bei den Kämpfern für Arbeit und Gerechtigkeit gerne mal ein Auge zu. Diese einäugige Blindheit lässt dem linken Extremismus freien Lauf.

4 Min
Elif Eralp, Spitzenkandidatin der Linken für die Wahl in Berlin, gibt sich kommunistisch und beherbergt Antisemiten in der Partei.

Elif Eralp, Spitzenkandidatin der Linken für die Wahl in Berlin, gibt sich kommunistisch und beherbergt Antisemiten in der Partei.

© Jan Woitas/dpa

Die Linke schützt ihren linken antisemitischen Flügel genauso wie die AfD ihren völkischen Flügel beibehält. Beide wollen sie nicht auf ihre extremen Ränder verzichten. Dazu kommt bei der Linken noch die kommunistische Fraktion. Doch der linke Extremismus kommt irgendwie harmloser daher, schicker und hipper. Heidi Reichinnek oder Elif Eralp sehen doch wesentlich sympathischer aus als die strenge AfD-Domina Alice Weidel, oder? Viele Wähler und Medien lassen sich von der frischen und verjüngten PR der Linken blenden.

Während sich Journalisten in sachsen-anhaltinischen Dörfern auf die Lauer legen, um völkische AfD-Mitglieder beim Tanz um das Sonnwendfeuer zu filmen, bieten offensichtlich der Kommunismus und Antisemitismus der Linken kein ausreichend investigatives Motiv. Die Medien drücken bei den sympathischen „Kämpfer*innen“ für Arbeit und Gerechtigkeit gerne mal ein Auge zu. Doch wissen die Berliner, wen sie da bei der Abgeordnetenhauswahl womöglich zur Regierenden Bürgermeisterin wählen? Vor allem die Jüngeren? 25 Prozent der 18–24-Jährigen stimmten bei der letzten Bundestagswahl für die Linke – keine Partei ist beliebter bei den Jungen. Über zwei Punkte sollte man sich bei der Wahl der Linken allerdings im Klaren sein.

Elif Eralp: Vergesellschaftung wie bei KPD und SED

Elif Eralp und die Linke wollen genauso wie die KPD in der Weimarer Republik oder die SED letztlich in der DDR die Berliner Wirtschaft „vergesellschaften“ – egal, was es kostet. Etwa Immobilien: Gemäß Volksentscheid vom September 2021 will Elif Eralp etwa 240.000 Wohnungen in der Hauptstadt vergesellschaften. Betroffen sind alle privatwirtschaftlichen, profitorientierten Immobilienunternehmen, die mehr als 3000 Wohnungen in Berlin besitzen, beispielsweise Konzerne wie Vonovia und Deutsche Wohnen. Der Berliner Senat schätzt die Kosten für die Entschädigung auf etwa 30 Milliarden Euro.

Dazu kommt noch die geplante „Vergesellschaftung“ von leerstehenden Büroflächen. Dann möchte Elif Eralp auch noch die Bereiche Verkehr, Gesundheit und Energie „rekommunalisieren“: Im Wahlprogramm werden die S-Bahn, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und die Gasag genannt. Eralps Motto: „demokratische Kontrolle – statt GmbH-Logik“. Tatsächlich handelt es sich hier eher um kommunistische Kontrolle durch Verstaatlichung, denn dem Berliner Allgemeinwohl nützt es nicht, wenn die Linken den Haushalt durch weitere Überschuldung verfassungswidrig sprengen.

Berliner Sparkasse und Volksbank warnten ebenso wie die Investitionsbank Berlin (IBB) oder die Deutschen Kreditbank AG (DKB) in einer gemeinsamen Erklärung, dass die linke Enteignungswelle private Investitionen und Risikokapital aus Berlin herausspült. Das wäre es dann gewesen mit dem Berliner Gründer- und Startupboom.

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Und dann ist da noch der antisemitische Flügel der Linken.

Gehegt und gepflegt: Antisemitismus bei der Linken

Die Linke steht bedingungslos zu Palästina. Doch der Terrorstaat Palästina wird von der Terrororganisation Hamas regiert. Wer ein Friedensabkommen oder einen Staatsvertrag mit Palästina abschließen will, muss sich mit der Hamas an einen Tisch setzen. Die Hamas hat zwei gekreuzte Säbel im Wappen. Die angeblich gemäßigte Palästinenserorganisation Fatah hingegen trägt zwei gekreuzte Gewehre, darunter ein AK-47, und eine Eierhandgranate in ihrem Logo. Das sieht nicht sehr friedlich und nicht sehr gemäßigt aus. So gesehen ist es kein Wunder, dass die internationalen Bemühungen um einen Frieden oder gar eine Zwei-Staaten-Lösung zwischen Israel und Palästina seit Jahrzehnten immer wieder gescheitert sind.

Die Abkürzung Hamas steht für „Glaubenseifer“ oder „Kampfgeist“. Ihr erklärtes Ziel ist es, den Staat Israel zu vernichten und einen islamischen Gottesstaat zu errichten. Muslimische Terroristen haben keine Lust auf Wirtschaftswachstum, Bildung und Wohlstand. Sie wollen Juden abschlachten, Frauen unterdrücken und Hände abhacken. Ihr Hass auf die westlich kapitalistischen Demokratien und Israel verbindet den Muslim-Terror seit jeher mit den Kommunisten. Die SED-DDR förderte daher Jassir Arafats Palästinensische Freiheitsbewegung PLO intensiv, erlaubte der PLO 1973, eine offizielle Vertretung in Ost-Berlin zu eröffnen und lieferte über NVA, Stasi und Schalck-Golodkowskis KoKo fleißig Waffen.

Der Antisemitismus der Linken als SED-Nachfolgepartei hat also eine lange Tradition. Das Anti-Jüdische lässt sich bis zum Genossen Stalin und in die KPD der Weimarer Republik zurückverfolgen. Kein Wunder, dass die Parteiführung in Berlin oder im Bund nur sagen, dass sie gegen Antisemitismus bei der Linken vorgehen wollen, es aber nicht tun. Kurzum: Die Linke ist eine kommunistische und antisemitische Partei.

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