Straßenverkehr

Kompromiss im Streit um den Neubau der Mühlendammbrücke

Initiativen fordern eine stadtverträgliche Lösung. Nun kommt ihnen Verkehrssenatorin Günther entgegen. Ein Bewertungskriterium soll stärker betont werden.

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Die Mühlendammbrücke in Mitte. Sie ist Teil des stark befahrenen Straßenzuges, der sich vom Potsdamer Platz in Richtung Alexanderplatz zieht.

Die Mühlendammbrücke in Mitte. Sie ist Teil des stark befahrenen Straßenzuges, der sich vom Potsdamer Platz in Richtung Alexanderplatz zieht.

© dpa/Jörg Carstensem

„Von Anfang an war vorgesehen, dass die Gestaltung zwei Phasen der Verkehrsbelastung berücksichtigen soll“, erklärte Günther. „In der ersten Phase geht es darum, ein Bauwerk zu entwerfen, das die momentan prognostizierten Mengen aufnehmen kann – mit 60.000 Fahrzeugen pro Werktag ist dies schon fast ein Fünftel weniger als dort derzeit unterwegs sind. Für die zweite Projektphase geht es darum, wie die Brücke aussehen kann, wenn die Verkehrswende wirkt und weniger Autos den Straßenzug befahren.“ Könnte sie weiter verschmälert oder umgestaltet werden? Wie kann der Platz anders genutzt, der Straßenraum anders verteilt werden? „Dafür erwarten wir interessante Vorschläge“, so die Verkehrssenatorin.

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