Das Münchner Ifo-Institut hat seine Konjunkturprognose für das laufende Jahr nach oben korrigiert. Die Wirtschaftsforscher erwarten nun ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,8 Prozent. Im Frühjahr waren sie noch von 0,6 Prozent ausgegangen.
Als wesentliche Gründe für die optimistischere Einschätzung nennt das Institut das erhoffte Ende des Iran-Kriegs sowie die hohen Staatsausgaben. Beide Faktoren sollen die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stützen.
Auch für das kommende Jahr prognostizieren die Forscher ein Plus von 0,8 Prozent. Längerfristig zeichnen die Münchner Ökonomen jedoch ein verhaltenes Bild: Sie gehen davon aus, dass die deutsche Wirtschaft über den Prognosezeitraum hinaus stagnieren wird.
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