Kanuslalom

Kontrast zur Fußball-WM: Diese mitteldeutsche Hoffnung jagt jetzt WM-Gold

Während die Fußball-WM mit Superlativen glänzte, punktet die Kanu-WM mit Sport ohne Glamour. Die Leipziger Hoffnungen um Andrea Herzog greifen in den USA an.

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Andrea Herzog vom Leipziger KC ist eine der deutschen Medaillenhoffnungen bei der Kanuslalom-Weltmeisterschaft in Oklahoma City.

Andrea Herzog vom Leipziger KC ist eine der deutschen Medaillenhoffnungen bei der Kanuslalom-Weltmeisterschaft in Oklahoma City.

© Märkl/Beautiful Sports/Imago

Nach der WM ist vor der WM. Während am Sonntag in New York die Fußball-Weltmeisterschaft endete, die Fifa-Präsident Gianni Infantino schon vor dem Finale zum „größten menschlichen, sozialen und kulturellen Ereignis“ der Menschheitsgeschichte erhoben hatte, begann am Montag in Oklahoma City die Kanu-Slalom-WM.

Fünf Wettkampftage statt eines fünfeinhalbwöchigen Mega-Events. Kein Spektakel im Trump Tower, keine Lobeshymnen auf den Gastgeber – und sehr wahrscheinlich auch kein Anruf von Donald Trump beim deutschen ICF-Präsidenten Thomas Konietzko, wenn ein Athlet aus den USA vermeintlich benachteiligt wird. Dafür aber Sport auf höchstem Niveau. Und aus mitteldeutscher Sicht jede Menge Hoffnung auf Edelmetall.

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