Nach der WM ist vor der WM. Während am Sonntag in New York die Fußball-Weltmeisterschaft endete, die Fifa-Präsident Gianni Infantino schon vor dem Finale zum „größten menschlichen, sozialen und kulturellen Ereignis“ der Menschheitsgeschichte erhoben hatte, begann am Montag in Oklahoma City die Kanu-Slalom-WM.
Fünf Wettkampftage statt eines fünfeinhalbwöchigen Mega-Events. Kein Spektakel im Trump Tower, keine Lobeshymnen auf den Gastgeber – und sehr wahrscheinlich auch kein Anruf von Donald Trump beim deutschen ICF-Präsidenten Thomas Konietzko, wenn ein Athlet aus den USA vermeintlich benachteiligt wird. Dafür aber Sport auf höchstem Niveau. Und aus mitteldeutscher Sicht jede Menge Hoffnung auf Edelmetall.
Kanuslalom
Kontrast zur Fußball-WM: Diese mitteldeutsche Hoffnung jagt jetzt WM-Gold
Während die Fußball-WM mit Superlativen glänzte, punktet die Kanu-WM mit Sport ohne Glamour. Die Leipziger Hoffnungen um Andrea Herzog greifen in den USA an.
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Andrea Herzog vom Leipziger KC ist eine der deutschen Medaillenhoffnungen bei der Kanuslalom-Weltmeisterschaft in Oklahoma City.
© Märkl/Beautiful Sports/Imago
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