Walter Faber, ein in die Jahre gekommener Ingenieur, der sein Leben der Logik und Berechenbarkeit verschrieben hat, schläft durch eine Kette scheinbarer Zufälle mit der jungen Elisabeth, die er liebevoll Sabeth nennt. Diese stellt sich als seine Tochter heraus, ihre Mutter als Fabers Jugendliebe Hanna. Im gemeinsamen Urlaub stirbt Elisabeth. Zugleich wird bei Faber Krebs diagnostiziert. Der Mann, der stets an Wahrscheinlichkeiten glaubte und Schicksal negierte, sieht sich damit doppelt mit Tod, Verlust und radikaler Ohnmacht konfrontiert. Soweit die Handlung des 1957 erschienenen Romans „Homo Faber“ von Max Frisch.
Theater
„Robo Faber“ am Staatsschauspiel Dresden: Was bleibt vom Menschen im KI-Zeitalter?
Regisseur Marcel Kohler untersucht in seiner „Homo-Faber“-Adaption, wie KI das menschliche Verhältnis zu Technik, Schicksal und Tod verändert. Geht man klüger aus dem Abend, als man hineinging?
Renée Sophie Jäger
9 Min
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In der Inszenierung am Dresdner Staatsschauspiel wird Homo Faber mithilfe von KI zu Robo Faber.
© Sebastian Hoppe
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