Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Bei Food-Influencern bedeutet das: Sobald das Essen aus der Küche kommt, wird die Kamera gezückt und gefilmt, was der Speicher hergibt – bis die Aufnahme den eigenen Vorstellungen oder denen der gastgebenden Gastronomen entspricht. Erst dann wird zu Messer und Gabel gegriffen. Im Gegenzug gibt es die Mahlzeit umsonst, in vielen Fällen auch eine Bezahlung.
Doch so reibungslos scheint das Prozedere nicht immer abzulaufen. Einige Berliner Restaurantbetreiber berichten von dreisten Influencern, die es sich zwar schmecken lassen, jedoch anschließend nichts posten – entgegen der Absprache. Und das ist wohl nur die Spitze des Eisbergs.
Gastronomie
Kostenlos speisen, aber nicht liefern: Was Berlins Food-Influencer sich herausnehmen
Sie empfehlen die angesagtesten Restaurants der Stadt – oder machen sie überhaupt erst bekannt: Food-Influencer. Doch hinter den Kulissen geht es nicht immer fair zu.
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Erst knipsen, dann speisen: Gerade in den Großstädten wimmelt es nur so vor Food-Influencern.
© imago
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