Für die Mitglieder der SKD BKK ist die Krankenversicherung seit dem 1. November teurer. Die Betriebskrankenkasse, die auch in Berlin gewählt werden kann, hat ihren Zusatzbeitrag um 0,67 Prozentpunkte von 2,98 auf 3,65 Prozent angehoben. Das geht aus den Übersichten der Vergleichsportale gesetzlichekrankenkassen.de und krankenkasseninfo.de hervor. Zusammen mit dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent werden damit 18,25 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens fällig.
Was das in Euro bedeutet, hängt vom Einkommen ab. Beschäftigte und Arbeitgeber teilen sich den Beitrag. Bei 3000 Euro brutto steigt der Arbeitnehmeranteil um rund zehn Euro im Monat. Freiwillig versicherte Selbstständige tragen die Erhöhung allein und zahlen entsprechend rund 20 Euro mehr.
Wer wechseln will, kann ein Sonderkündigungsrecht nutzen. Es gilt bis zum Ende des Monats, in dem der höhere Beitrag erstmals fällig wird. Wegen der Frist von zwei Monaten zum Monatsende beginnt die neue Mitgliedschaft dann im konkreten Fall am 1. Februar 2027. Bis dahin gilt der höhere Satz. Eine Kündigung bei der alten Kasse ist nicht nötig: Es genügt, die Mitgliedschaft bei der neuen Kasse zu beantragen.
Krankenversicherung
Krankenkasse erhöht Zusatzbeitrag ab November: Diese Kassen sind 2026 schon teurer geworden
Offiziell sollen die Beiträge 2027 stabil bleiben. Doch Versicherte zahlen schon heute mehr, als der Schätzerkreis errechnet hat.
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Eine Lesegerät für die Elektronische Patientenakte: Bleiben die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung stabil?
© Tim Wegner/epd
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