Erst wurden Geschäfte geplündert, dann brannte Augenzeugen zufolge am Samstag das 143 Jahre alte Rathaus von Limoges. Die Bilder der Gewalt überlagern inzwischen die Anliegen der Demonstranten: Sie fordern mehr Lehrer und höhere Löhne und protestieren gegen Mieten, nach deren Deckung kaum Geld zum Leben bleibt.
Begonnen hatten die Proteste mit Schülern und Studenten, die gegen marode Klassenzimmer und Probleme bei der Hochschulzulassung auf die Straße gingen. Inzwischen reicht der Unmut darüber hinaus. Der französische Mieterbund CNL rief ausdrücklich zur Teilnahme an den Demonstrationen vom 17. Oktober auf. Er kritisierte steigende Mieten und das für 2027 geplante Einfrieren der Wohnbeihilfen.
Hohe Mieten
Krawalle in Frankreich: In Deutschland frisst das Wohnen noch mehr Menschen das Einkommen weg
Hohe Mieten und knappe Löhne treiben die Franzosen auf die Straße. In deutschen Städten sind hohe Wohnkosten sogar noch häufiger ein Problem. Ein Vergleich.
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Sie haben geplündert und ein 143 Jahre altes Rathaus in Brand gesetzt. In Frankreich geraten die Proteste außer Kontrolle.
© IMAGO/Oualid Abdellaoui/IMAGO/ZUMA Press Wire
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