Ukraine-Konflikt

Kreml wirft Westen „Krieg“ gegen Russland vor

Putin-Sprecher Dmitri Peskow: „Es sind Feindstaaten. Weil das, was sie tun, Krieg ist.“

Team News Mike Wilms dpa/mow
2 Min
Kremlsprecher Dmitri Peskow

Kremlsprecher Dmitri Peskow

© dpa/AP/Alexei Nikolsky/Pool Sputnik Kremlin

Der Kreml hat dem Westen vorgeworfen, gegen Russland einen Krieg zu führen. „Es sind Feindstaaten. Weil das, was sie tun, Krieg ist“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag bei einem Auftritt auf einer Bildungskonferenz bei Moskau. Präsident Wladimir Putin hatte zuvor schon mit Blick auf die westlichen Sanktionen von einem wirtschaftlichen „Blitzkrieg“ gesprochen. Der eigene Angriffskrieg auf die Ukraine, der inzwischen fast drei Monate dauert, wird von der russischen Führung nur „militärische Spezialoperation“ genannt.

Peskow: „Jeder Krieg endet mit einem Frieden“

Peskow sagte, der Westen führe einen diplomatischen, wirtschaftlichen und politischen Krieg gegen sein Land. „Faktisch erleben wir jetzt einen perfekten Sturm und den Moment der Wahrheit.“ Russland müsse zeigen, dass es in der Lage sei, seine Interessen zu schützen. „Aber jeder Krieg endet mit einem Frieden. Und dieser Frieden wird so gestaltet sein, dass unsere Stimme zu hören ist, wo wir bequem und sicher sind und fest auf unseren Beinen stehen.“

Als „perfekter Sturm“ wird im übertragenen Sinne eine maximale Katastrophe bezeichnet, in der alle negativen Faktoren zusammenkommen.

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