Sechs Monate nach ihrem Protestmarsch in die Hauptstadt wollen Flüchtlinge und Asylsuchende am Sonnabend erneut gegen die deutsche Asylpolitik demonstrieren. Der Marsch beginnt um 14 Uhr im Protestcamp am Oranienplatz in Kreuzberg. Dort stehen zehn Großzelte als Basislager der Flüchtlinge. Das Camp wird laut Bürgermeister Franz Schulz (Grüne) solange geduldet, bis sich die Asylpraxis der Bundesrepublik ändere. Schulz teilte mit, dass es dort demnächst einen gemeinsamen „Frühjahrsputz“ mit Anwohnern geben soll. Ziel sei es, den Oranienplatz ansehnlicher zu machen. (sk.)
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