Mindestens ein Viertel oder vielleicht sogar ein Drittel der ganz großen Bäume über 20 oder 25 Meter waren in der Nacht gefallen. Zwei Linden, eine Esche und zwei oder drei Erlen. Ganz sicher bin ich noch nicht, da die Erlen mit Wurzelstock aus dem Boden gebrochen sind und die Kronen sich miteinander verhakt haben. So stehen sie nun dort und warten darauf, gefällt zu werden. Erst dann werden wir wissen, wie viele es letztlich getroffen hat. Ganz besonders tragisch ist, dass die schöne hohe Linde, die drei Meter entfernt vom Haus steht, sich in der Mitte gespalten hat und umgestürzt ist.
Hier spricht der Gärtner
Krieg und Krise: Gartenarbeit lenkt uns ab, der Garten ist ein Ort der Hoffnung
Unserem Pflanzenprofi fällt es derzeit schwer, die Zuversicht nicht zu verlieren. Was ihm hilft, ist der Gedanke, dass es auch eine Ruhe nach dem Sturm gibt.
Rainer Elstermann
4 Min
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Gartenarbeit kann Hoffnung spenden.
© imago
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