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Verängstigte Nachbarn wählten die 110

Berlin-Kladow: Polizeieinsatz wegen „schussähnlicher Geräusche“

Ein 28-Jähriger drohte damit, „etwas explodieren zu lassen“. Rund 100 Polizisten und das Berliner SEK rückten an. Ein nervenaufreibender Einsatz begann.

Team News Mike Wilms dpa/mow
2 Min
Ein Streifenwagen der Polizei steht mit Blaulicht an einem Einsatzort. (Symbolbild)

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit Blaulicht an einem Einsatzort. (Symbolbild)

© dpa/Christophe Gateau

Ein 28-Jähriger hat in Berlin-Kladow einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Nachbarn hätten „schussähnliche Knallgeräusche“ am Sonnabendnachmittag in dessen Haus vernommen und die Polizei alarmiert, teilte eine Sprecherin am Sonntag mit.

Rund 100 Beamtinnen und Beamte eilten laut der Zeitung B. Z. zu dem Grundstück im Bezirk Spandau, darunter auch Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK). Der 28-Jährige habe sich geweigert, die Tür zu öffnen, und damit gedroht, „etwas explodieren zu lassen“, hieß es von der Polizei. Der Mann habe sich psychisch auffällig verhalten. Gegen 17.30 Uhr habe er jedoch aufgegeben und sei festgenommen worden.

Polizei Berlin findet „illegale pyrotechnische Gegenstände“

Der Mann war zuvor im Dachgeschoss gewesen, wie es hieß. Die Einsatzkräfte hätten ihn schließlich zur Aufgabe bewegen können und er sei über eine Leiter aus dem Haus herausgekommen. In dem Gebäude wurden „illegale pyrotechnische Gegenstände“ und eine Softair-Waffe gefunden und beschlagnahmt, wie die Polizeisprecherin sagte.

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