Wahlsieg

Kritik an Holm reißt nicht ab: Wer bestimmt jetzt den Kurs der AfD in Mecklenburg-Vorpommern?

Nach außen feiert die AfD geschlossen ihren Wahlsieg. Doch intern beginnt bereits die Neuordnung: Holm sitzt nicht im Landtag, seine Kritiker sondieren die Lage und mögliche Machtoptionen.

7 Min
Leif-Erik Holm, Ministerpräsidentenkandidat der AfD für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern

Leif-Erik Holm, Ministerpräsidentenkandidat der AfD für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern

© Jens Büttner/dpa

Leif-Erik Holm spricht am Montag nach der Wahl in Berlin wie ein Mann, der die kommenden Jahre in Mecklenburg-Vorpommern maßgeblich gestalten will. Ein „grandioses Wahlergebnis“ habe die AfD erzielt, sagt der Landeschef im Haus der Bundespressekonferenz. „Mecklenburg-Vorpommern ist weitgehend blau.“ Rot-Rot habe man „aus dem Feld geschlagen“, die Regierung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sei gescheitert. Dann spricht Holm über das, was nun folgen soll. Man werde alle Parteien zu Gesprächen über eine Regierungsbildung einladen, obwohl diese einer Koalition mit der AfD zuvor eine klare Absage erteilt hatten. „Wir wollen es zumindest versuchen“, fügt er hinzu.

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