Ein aktueller US-Bericht zeichnet Kuba als sicherheitspolitischen Akteur, der über Hochschulen, Kultur und soziale Bewegungen Einfluss in den USA genommen haben soll. Für Rainer Schultz, Historiker und Leiter des CASA-Instituts in Havanna, greift diese Lesart zu kurz – und folgt einer politischen Strategie. Im Interview spricht er über Wissenschaftsdiplomatie, akademische Freiheit, reale Einflussrisiken und die Frage, ob Kuba zum Symbol eines größeren innenpolitischen Konflikts in den USA gemacht wird.
Kuba-Blockade
Kuba, Harvard und Spionagevorwürfe: Deutscher Historiker kritisiert US-Bericht
Harvard kooperierte mit Kuba – nun steht die Elite-Uni unter Spionageverdacht. Historiker Schultz vertritt sie in Havanna. Was sagt er zu den Attacken?
12 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Soldaten mit Fotos von kubanischen Offizieren, die bei dem US-Angriff auf Venezuela und der Entführung von Präsident Nicolás Maduro am 3. Januar dieses Jahres getötet wurden.
© Ramon Espinosa
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*