Politik

Kubickis Wahl löst das Grundproblem der FDP nicht – sie macht es sichtbar

Wolfgang Kubicki ist neuer FDP-Chef – doch sein Ergebnis von 59 Prozent gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann offenbart eine tief gespaltene Partei. Ein Gastbeitrag.

Frauke Petry
4 Min
Die Wahl Kubickis zum FDP-Vorsitzenden zeigt die Zerissenheit der Liberalen auf.

Die Wahl Kubickis zum FDP-Vorsitzenden zeigt die Zerissenheit der Liberalen auf.

© dts Nachrichtenagentur/dpa

Die Wahl von Wolfgang Kubicki zum neuen Bundesvorsitzenden der FDP ist weniger ein Neuanfang als vielmehr ein Offenbarungseid: Die FDP ist keine einheitliche politische Kraft mehr, sondern eine Partei, die sich zwar einen Namen teilt, innerlich jedoch entlang fundamentaler politischer Fragen tief gespalten ist.

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