Berliner Clubkultur

Im Berghain kostet Espresso Martini 14 Euro: „Wenn ich mich dekadent fühle, kaufe ich mir diesen Drink“

Die Edelvariante von „viel Alkohol plus viel Koffein“ nennt sich Espresso Martini. Im Berghain genießt der Drink Kultstatus. Lohnen sich die 14 Euro? Daran scheiden sich die Geister.

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Auch im Berghain Kult: Der beliebte Cocktail Espresso Martini, stilecht natürlich im Martini-Glas

Auch im Berghain Kult: Der beliebte Cocktail Espresso Martini, stilecht natürlich im Martini-Glas

© Fotoillustration: Roshanak Amini für Berliner Zeitung am Wochenende. Bilder: Imago

Einer urbanen Legende zufolge wurde der Espresso Martini erstmals in den 1980ern in London zubereitet, in Fred’s Bar. Ein später weltberühmtes Model habe demnach vom Barkeeper einen Drink geordert, der folgenden Kriterien gerecht werden sollte: „Wake me up, and then fuck me up.“ Frei ins Deutsche übertragen: „Weck mich auf, dann leg mich flach.“ Wenn das mal nicht ins Berghain, Berlins weltberühmten Techno-Club, passt!

Ob es sich genau so zugetragen hat, weiß man nicht genau, aber eines steht fest: Für einen amtlichen Espresso Martini mischt ein geschulter Barkeeper nicht mehr und nicht weniger als Wodka, Espresso, Kaffeelikör, Zuckersirup, Eis und kredenzt dies dann nach dem Shaken stilecht im Martiniglas.

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