Chemnitz

Kunst unterm Hakenkreuz: Als Otto Dix in die Landschaftsmalerei emigrierte

In den Kunstsammlungen Chemnitz erzählen Bilder des als „entartet“ stigmatisierten Antikriegsmalers von der merkwürdigen Stilphase zwischen Rückzug und Anpassung.

6 Min
Otto  Dix: „Felsen im Schnee“, 1944

Otto Dix: „Felsen im Schnee“, 1944

© Museum Gunzenhauser/ Kunstsammlungen Chemnitz/VG Bildkunst 2026

Sonderbar, dass man vor diesen Bildern von 1933 bis 1945 ganz fern den Widerhall eines markanten Ausspruchs des Malers Otto Dix zu vernehmen glaubt: „Entweder ich werde berüchtigt oder berühmt!“ So ganz anders malte da der 1920er-Jahre-Star der Neuen Sachlichkeit. Er malte in der „Inneren Emigration“, es waren die dunklen Jahre unterm Hakenkreuz.

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