Sonderbar, dass man vor diesen Bildern von 1933 bis 1945 ganz fern den Widerhall eines markanten Ausspruchs des Malers Otto Dix zu vernehmen glaubt: „Entweder ich werde berüchtigt oder berühmt!“ So ganz anders malte da der 1920er-Jahre-Star der Neuen Sachlichkeit. Er malte in der „Inneren Emigration“, es waren die dunklen Jahre unterm Hakenkreuz.
Chemnitz
Kunst unterm Hakenkreuz: Als Otto Dix in die Landschaftsmalerei emigrierte
In den Kunstsammlungen Chemnitz erzählen Bilder des als „entartet“ stigmatisierten Antikriegsmalers von der merkwürdigen Stilphase zwischen Rückzug und Anpassung.
6 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Otto Dix: „Felsen im Schnee“, 1944
© Museum Gunzenhauser/ Kunstsammlungen Chemnitz/VG Bildkunst 2026
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*