Plötzensee. Der Name der Siedlung im Stadtteil Charlottenburg-Nord hat sich für immer ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben. Er steht für NS-Verbrechen, den Widerstand für Schuld und Sühne.
In der stillen Gedenkkapelle des evangelischen Gemeindezentrums kommen uns die Täter-Opfer-Konstellationen ganz nahe. Denn hier füllt der „Plötzenseer Totentanz“ des Wiener Bildhauers und Malers Alfred Hrdlicka (1928-2009) Westwand, Ostwand und Nordwand.
Kunst
Der Plötzenseer Fund: Alfred Hrdlickas „Totentanz“-Skizzen
Im Nachlass des Pfarrers der Gedenkkirche Plötzensee befanden sich zwei verschollen geglaubte Vorzeichnungen Alfred Hrdlickas für seinen berühmten Fries. Jetzt sind sie erstmals zu sehen.
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Ausschnitt „Kreuzigung“ aus Alfred Hrdlickas berühmtem 16-teiligem „Plötzenseer Totentanz“ vollendet 1972
© Kirchgemeinde Charlottenburg-Nord/Alfred Hrdlicka/Achim Bednorz
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