Ausstellungseröffnung

Das geteilte Jetzt: Wenn Gegenwart vielstimmig wird

Es gibt nicht ein „Jetzt“, sondern viele: Die Ausstellung im Kunstmuseum Magdeburg versammelt 16 künstlerische Positionen zu unserer zersplitterten Gegenwart.

4 Min
Ein Wort, das die Stimmung der Ausstellung in zwei Silben fasst: Igor Simics Neonarbeit „Weltschmerz“ (2019) verweist auf das Gefühl, an der Welt – und ihrer Gegenwart – zu leiden.

Ein Wort, das die Stimmung der Ausstellung in zwei Silben fasst: Igor Simics Neonarbeit „Weltschmerz“ (2019) verweist auf das Gefühl, an der Welt – und ihrer Gegenwart – zu leiden.

© Wolfgang Günzel

Was bedeutet es, im Hier und Jetzt zu leben – und gleichzeitig zu wissen, dass jeder seine ganz eigene Gegenwart lebt und erlebt? Diese Frage steht im Zentrum der neuen Ausstellung im Kunstmuseum Magdeburg, die am 26. April 2026 eröffnet wird. Kuratiert von Prof. Dr. Annegret Laabs versammelt sie 16 Künstler und Künstlerinnen, deren Arbeiten sich mit den Brüchen, Widersprüchen und der Vielstimmigkeit unserer Zeit auseinandersetzen.

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