Kurz und gut

Ulrich Paul
1 Min

ULRICH PAUL begrüßt die Verlängerung der Französischen Straße in Mitte.Autofahrer in Berlins Mitte haben es nicht leicht. Immer wieder staut sich der Verkehr rund ums Brandenburger Tor und auf der Leipziger Straße. Dort gibt es einfach zu wenige leistungsfähige Straßen. Doch jetzt ist erfreulicherweise Linderung in Sicht. Heute beginnen die Arbeiten für die Verlängerung der Französischen Straße von der Mauerstraße bis zur Wilhelmstraße. Endlich, muss man sagen. Mehr als 15 Jahre wurde über die Verlängerung nur diskutiert. Es waren 15 verlorene Jahre.Zwar betrifft die geplante Verlängerung nur ein 180 Meter langes Straßenstück, doch ist dieses besonders wichtig. Es ist das noch fehlende Verbindungsstück für eine neue Ost-West-Trasse. Diese führt künftig von der Ebertstraße über die Hannah-Arendt-Straße in Richtung Schlossplatz. Dass es nach jahrelangem Hin und Her überhaupt zum Bau der Straße kommt, ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass das Verbraucherschutzministerium die neue Straße als Zufahrt zu seinem künftigen Eingang benötigt. Wichtig ist die neue Verbindung aber auch noch aus einem anderen Grund: Sie wird als Alternative zur Behrenstraße benötigt, falls diese vor der US-Botschaft gesperrt werden sollte.

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