Verkehr

Lahme BVG-Straßenbahn: Das sind die unpünktlichsten Tramlinien in Berlin

Zeitverlust für die Fahrgäste, höhere Kosten für die BVG: Auf 14 Strecken gibt es viel mehr Verspätungen als früher. Dabei gäbe es ein Gegenmittel.

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In Berlin unterwegs: In Mitte biegt eine Straßenbahn in die Friedrichstraße ein. Auf der Linie M1 nach Pankow wurden 2024 etwa 91,4 Prozent der Fahrten als pünktlich gewertet. Auf der 12 nach Weißensee betrug der Anteil dagegen nur 80,72 Prozent.

In Berlin unterwegs: In Mitte biegt eine Straßenbahn in die Friedrichstraße ein. Auf der Linie M1 nach Pankow wurden 2024 etwa 91,4 Prozent der Fahrten als pünktlich gewertet. Auf der 12 nach Weißensee betrug der Anteil dagegen nur 80,72 Prozent.

© Dirk Sattler/imago

Am Mittwoch und Donnerstag kommt sie gar nicht. Wenn große Teile des Nahverkehrs in Berlin zum fünften Mal in diesem Jahr bestreikt werden, wird auch die Straßenbahn der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wieder stillliegen. Doch auch wenn sie fährt, kann es Probleme geben – Pünktlichkeitsprobleme. Nun hat die Senatsverwaltung für Verkehr mitgeteilt, welche Linien am stärksten betroffen sind. Der Trend ist negativ: Auf 14 der 22 Tramlinien in Berlin ist der Anteil verspäteter Fahrten in den vergangenen sechs Jahren gestiegen. Bezogen auf alle Straßenbahnlinien sank die Pünktlichkeitsquote deutlich – von 88,57 auf 86,34 Prozent. Was ist los mit der Tram?

„Die Menschen in Berlin brauchen nicht nur mehr Trams, die Bahnen müssen auch pünktlich kommen“, sagt Oda Hassepaß. Die Grünen-Abgeordnete, zu deren Schwerpunkten der Nahverkehr gehört, hatte den Senat um aktualisierte Daten gebeten. Die parlamentarische Drucksache, in der Verkehrsstaatssekretär Johannes Wieczorek nun die vielen Fragen der Verkehrspolitikerin beantwortet, liegt der Berliner Zeitung vor. Für Interessierte ist es ein aufschlussreiches Kompendium – mit vielen Daten und Fakten.

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