Nahverkehr

Landkreise kürzen Nahverkehr: Diese beliebten Ausflugsziele sind bald schwerer erreichbar

Ohne Auto in Brandenburg unterwegs: Das wird 2027 auch für Berliner schwieriger. Oberhavel und Barnim dünnen am Wochenende und abends die Fahrpläne aus.

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Idyllisch und bis zu 70 Meter tief: Der Stechlinsee im Landkreis Oberhavel nördlich von Berlin ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Idyllisch und bis zu 70 Meter tief: Der Stechlinsee im Landkreis Oberhavel nördlich von Berlin ist ein beliebtes Ausflugsziel.

© Cornelia Pithart/imago

Es ist eine schlechte Nachricht für alle, die auf dem Land mobil sein wollen. Sie betrifft nicht nur Brandenburger, die in die Kreisstadt oder nach Berlin wollen. Auch Berliner, die im Umland wandern oder baden möchten, müssen sich umstellen. Im regionalen Nahverkehr stehen schmerzhafte Kürzungen bevor. Zwei Beispiele zeigen das Ausmaß.

Im Landkreis Oberhavel wird die Verkehrsleistung spürbar verringert. Die Zahl der geplanten Bus-Kilometer soll um zwölf Prozent sinken. Das sieht der Nahverkehrsplan vor, dessen Entwurf der Kreistagsausschuss für Mobilität an diesem Dienstag beraten will. Im Landkreis Barnim summieren sich die vorgesehenen Streichungen auf zehn Prozent.

Weil die Landkreise sparen müssen, werden selbst auf stark genutzten Pendlerlinien im Berliner Umland Fahrpläne ausgedünnt. Dazu zählt die Linie 806 zwischen Schildow und Berlin-Hermsdorf. Auch Ausflügler aus Berlin sind betroffen. Sie können den Stechlinsee und den Ziegeleipark Mildenberg ab 2027 am Wochenende sowie in den Ferien nur noch auf Bestellung per Rufbus erreichen. Die Details stehen fest.

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