Vier Jahre Stau, Stress, Schienenersatzverkehr: Eine der wichtigsten Brücken im Osten Berlins wird abgebrochen und neu gebaut. Jetzt hat die Verwaltung von Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) über das Projekt Lange Brücke in Köpenick informiert. Die Arbeiten sollen später beginnen als zuletzt mitgeteilt. Doch es bleibt bei der geplanten Dauer. Auf Autofahrer und Fahrgäste der BVG kommen große Belastungen zu.
Arne Huhn redete nicht um den heißen Brei herum. Eines müsse er „knallhart“ feststellen, sagte der Brückenbau-Chef des Senats. Zwar bemühten sich alle Beteiligten, die Auswirkungen zu verringern. „Doch Projekte wie dieses sind immer mit Einschränkungen verbunden“, erklärte er während einer Informationsveranstaltung in Köpenick.
Der Saal war gut gefüllt. Eine dreistellige Zahl von Menschen war ins Hotel Nyx in der Grünauer Straße gekommen, um sich zum Projekt Lange Brücke auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Das Interesse war verständlich. Schon seit Jahren behindern in Köpenick Bauarbeiten den Verkehr. Jetzt kommt eine neue Großbaustelle in Sicht.
Straßenverkehr
Neuer Zeitplan für die Lange Brücke: Köpenick droht vier Jahre Stau-Chaos
Autofahrer und BVG-Fahrgäste brauchen starke Nerven. Das Projekt beginnt zwar später, doch die Dauer bleibt. Nun stellt der Senat neue Details vor.
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Freier Blick auf die Altstadt Köpenick: Die Visualisierung zeigt, wie die neue Brücke aussieht. Kein Tragwerk soll die Sicht behindern.
© Visualisierung: Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure
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