Frankreich

Langstreckenmunition statt Autos: Renault steigt in Drohnenproduktion ein

Renault verfügt nach eigenen Angaben über Know-how zu Konzeption hochtechnologischer Objekte. Mit diesem Fachwissen soll der Autohersteller sich an der Drohnenproduktion beteiligen.

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Der französische Autohersteller Renault soll in die Produktion von Hightech-Drohnen für das Militär einsteigen. Das französische Verteidigungsministerium habe die Renault Group gebeten, ihr Fachwissen in den Dienst der Entwicklung einer französischen Drohnenindustrie zu stellen, teilte ein Unternehmenssprecher mit.

Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben über ein begehrtes Know-how zur Konzeption, Industrialisierung und Serienfertigung hochtechnologischer Objekte unter Einhaltung von Qualitäts-, Kosten- und Terminvorgaben.

Für das Projekt werde Renault unter der Schirmherrschaft der Generaldirektion für Rüstung mit dem französischen Unternehmen Turgis Gaillard zusammenarbeiten, das bereits eine Drohne für das Militär konzipiert hat. Weitere Einzelheiten zu der Drohnenproduktion nannte Renault nicht.

Wie die Zeitung Les Échos berichtete, geht es für beide Partner konkret darum, eine „ferngesteuerte Langstreckenmunition“ zu entwickeln. Diese soll auch für Beobachtungs- und Aufklärungsmissionen eingesetzt werden können. Das Ziel sei es, monatlich etwa 600 Exemplare zu produzieren. Der Vertrag mit einem anfänglichen Volumen von 35 Millionen Euro könnte  Renault über einen Zeitraum von 10 Jahren eine Milliarde Euro einbringen.

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