Der Schlagabtausch ist unter anderem bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern ARD und ZDF zu sehen.
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TV-Triell der Kanzlerkandidaten: Scholz vor Baerbock und Laschet
Söder erhöht den Druck auf Laschet
CSU-Chef Markus Söder hatte erklärt, an diesem Wochenende gebe es mit dem CSU-Parteitag in Nürnberg am Freitag und Samstag sowie mit der TV-Diskussion die letzte Chance für einen Stimmungsumschwung zugunsten von Laschet – und damit den Druck auf den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten erhöht. Am Samstag stellte sich der CSU-Parteitag in Nürnberg mit lang anhaltendem Beifall hinter Laschet. Zuvor hatte es immer wieder Sticheleien von Söder gegen den NRW-Ministerpräsidenten gegeben. Söder war Laschet in einem harten Machtkampf um die Kanzlerkandidatur unterlegen.
Laschet wird auf dem CSU-Parteitag mit viel Jubel und langem Applaus empfangen
Am Sonntagabend soll es auch zwei Blitz-Umfragen der Sender unter den TV-Zuschauern geben, deren Ergebnisse am späteren Abend ausgewertet werden. Ende August hatten die Privatsender RTL und ntv das erste große Triell in der heißen Wahlkampfphase gezeigt. Bei ProSieben, Sat.1 und Kabeleins wird es am 19. September einen dritten TV-Schlagabtausch geben. Die Bundestagswahl ist am 26. September.
ZDF-Chefredakteur Peter Frey hatte gesagt, er hoffe für Sonntag auf eine zweistellige Millionenbeteiligung an TV-Zuschauern. Das ZDF schickt die erfahrene Moderatorin Maybrit Illner in die Live-Sendung, mit ihr wird ARD-Chefredakteur Oliver Köhr die Sendung moderieren. Der Journalist ist TV-Zuschauern etwa durch die Moderation von Sommerinterviews mit Spitzenpolitikern bekannt.
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