Kohleausstieg

Lausitz: Was bringt Europa für die Zeit nach der Kohle?

Die EU fördert den Strukturwandel in der Lausitz mit Millionen, vom Betrieb bis zum Campus. Doch Jahre trennen Bescheid und Ergebnis. Die Frage ist, ob die neuen Jobs wirklich bleiben.

Sebastian Faber
6 Min
Kurz vor der Sprengung: Seit Februar 2026 ist die Abraumförderbrücke F60 im Tagebau Jänschwalde Geschichte.

Kurz vor der Sprengung: Seit Februar 2026 ist die Abraumförderbrücke F60 im Tagebau Jänschwalde Geschichte.

© imago

Ende 2025 arbeiteten in der Lausitzer Braunkohlewirtschaft, einschließlich der Kraftwerksbelegschaften, noch 6982 Menschen, ein Jahr zuvor waren es 7333. Die Zahlen gelten für das gesamte Revier in Brandenburg und Sachsen. Spätestens 2038 soll die Kohleverstromung enden; auch Zulieferbetriebe sind betroffen. Der Rückzug der Kohle erhöht den Druck auf die Region, neue Arbeitsplätze und wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen. Die EU beteiligt sich mit erheblichen Mitteln am Strukturwandel.

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