Krankheiten

Der richtige Lebensstil vermindert das Krebsrisiko

Wer Sport treibt und nicht zu viel Süßes isst, hat ein vermindertes Krebsrisiko. Aber auch Viren spielen eine Rolle bei der Entstehung der Krankheit.

dpa/mica
2 Min
Experten schätzen, dass rund 40 Prozent aller Krebserkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden können. Dazu gehört: sich mindestens 30 Minuten täglich zu bewegen. 

Experten schätzen, dass rund 40 Prozent aller Krebserkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden können. Dazu gehört: sich mindestens 30 Minuten täglich zu bewegen. 

© imago images

Es gibt mehrere Viren, die Krebs auslösen können, von denen vor allem das Humane Papillomvirus als Hauptverursacher von Gebärmutterhalskrebs bekannt ist. Dagegen gibt es eine vom langjährigen DKFZ-Chef und Medizin-Nobelpreisträger Harald zur Hausen entwickelte Impfung, die sich aber nur 43 Prozent der Mädchen holen. Baumann plädierte deshalb für ein Impfprogramm an Schulen. Einen Riesenfortschritt hat die Medizin auch bei der medikamentösen Bekämpfung des Hepatitis-C-Virus erzielt. Seit 2015 werden fast alle an dieser Leberentzündung erkrankten und entsprechend therapierten Menschen geheilt, wie der Virologe Ralf Bartenschlager sagte.

Wie kann ich mein Krebsrisiko senken? - 10 Tipps vom DKFZ

  • [object Object]
  • [object Object]
  • [object Object]
  • [object Object]
  • [object Object]
  • [object Object]
  • [object Object]
  • [object Object]
  • [object Object]
  • [object Object]

In Deutschland erkranken laut DKFZ jedes Jahr rund 500.000 Menschen an Krebs. Bis 2030 ist mit einer Zunahme von 20 Prozent zu rechnen. 65 Prozent aller Erkrankten überleben die ersten fünf Jahre nach der Diagnose. „Das heißt aber nicht, dass sie geheilt sind“, betonte Baumann. In Deutschland leben über vier Millionen Menschen mit oder nach einer Krebserkrankung. Baumann warnte davor, wegen der Corona-Pandemie im Kampf gegen den Krebs nachzulassen.

Das DKFZ und die Deutsche Krebshilfe wollen die Vorbeugung von Krebserkrankungen mit einem Nationalen Krebspräventionszentrum vorantreiben, das in wenigen Jahre in Heidelberg entstehen soll. „Da kann man sich etwa in der Präventionsambulanz individuell beraten lassen“, sagte Baumann. Unter einem Dach werden Experten die Präventions- und Früherkennungsforschung intensivieren, digitale Präventionsangebote entwickeln, Kampagnen entwerfen und die Rolle von Bewegung und Ernährung beim Entstehen von Tumoren beleuchten.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner