Die Titelseite war ein Frontalangriff. Auf dem Spiegel prangte ein verzerrtes, verwackeltes Bild des CDU-Vorsitzenden mit verschwommenen Lichtblitzen. Darunter die Zeile: „Die Dämonen des Friedrich Merz“. Jene Dämonen sollen Wutausbrüche und Kontrollverlust sein. Merz habe sich nicht unter Kontrolle, sei unberechenbar, und – so der Subtext – seine Eignung für das Kanzleramt stehe infrage.
UPDATE
Parteien
Das Leck an der Spitze der CDU: Wer verriet die Geheimnisse der Union?
Interna aus der Parteispitze wurden an den Spiegel durchgestochen. Doch die CDU sucht den Maulwurf nicht. Zwar meint man zu wissen, wer es war, öffentlich will aber keiner den Namen nennen.
Maximilian Beer
Moritz Eichhorn
8 Min
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Friedrich Merz auf dem Bundesparteitag
© Kay Nietfeld/dpa
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